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Endstation gesund

Zwischen Psychiatrie und Leben

"Mein größter Wunsch war es gesund zu werden, doch jetzt, als ich es offensichtlich geschafft hatte, fühlte ich mich überfordert damit."

- Mit diesem Satz beginnt der Roman und auch die Geschichte baut darauf auf.

Wann ist man eigentlich gesund? Wie fühlt es sich an gesund zu sein und wie ist es, ins "richtige" Leben zurückzukehren?

Wenn man eine Therapie - gleichgültig ob stationär oder ambulant beginnt - ist es natürlich das Ziel als stabil, oder im besten Fall genesen, entlassen zu werden. Vom ersten Tag an fiebert man auf den Tag, an dem man entlassen wird hin. In Gedanken malt man es sich wunderschön aus. Man denkt, man fühlt sich befreit, doch wenn es so weit ist, wird die Freude häufig von Ängsten und Sorgen getrübt.

Bin ich wirklich schon so weit? Werde ich es schaffen? Wie reagiert mein Umfeld, wenn ich zurückkehre?

 


Es ist okay zu zweifeln.

In dem Roman berichte aus eigenen Erfahrungen. Ich habe alles selbst erlebt. Ich kenne die Ängste, Sorgen und Bedenken, die man vor der Einweisung, während des Aufenthaltes und vor allem nach der Entlassung verspürt sehr gut. Es ist nicht einfach sich dort durchzukämpfen und nein, es gibt auch keinen einfachen Weg oder eine Abkürzung durch den Gefühlsdschungel.

"Endstation gesund" ist ein Buch, das dem Leser zeigt, dass er oder sie nicht alleine ist, dass seine/ ihre Gefühle o.k. sind und das viele Menschen in solch einer Situation zweifeln. Was mir bei dem Thema wichtig war, ist, dass es trotz des eher ernsten Hintergrundes zumindest an einigen Stellen den Leser/ die Leserin zum Schmunzeln bringt. Denn auch wenn man psychisch krank ist, kann man trotzdem lachen :-) Und nein, dieses Lachen ist dann kein Beweis dafür, dass man gar nicht krank ist, sondern es ist ein Versuch zu leben!

 

Auch für Freunde und Angehörige ist dieses Buch geeignet. Es baut Vorurteile ab und erklärt einige Verhaltensweisen. 

 


 

Wenn man lange krank war und gegen unsichtbare Dämonen gekämpft hat, ist es nicht so einfach in ein gesundes Leben zurückzukehren. Man braucht Zeit, bis man sich wieder an die Normalität gewöhnt.

 



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Klappentext

"Mein größer Wunsch war es gesund zu werden, doch jetzt, als ich es offensichtlich geschafft hatte, fühlte ich mich überfordert damit."

 

Die Autorin beschreibt auf eine sehr einprägsame Weise, die Gefühle und Gedanken, die sie selbst während ihrer Aufenthalte in verschiedenen Psychiatrien hatte.

Durch diesen autobiografischen Roman ermöglicht sie Einblicke in psychische Erkrankungen und wie sie damit umgegangen ist. Sodass sich der Leser am Schluss vielleicht fragt: "Ist eine psychiatrische Klinik tatsächlich ein Aufbewahrungsort für Irre oder ist die Welt vor den Türen viel verrückter und gefährlicher?"


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Kommentare: 1
  • #1

    windorf (Mittwoch, 05 Juni 2019 11:24)

    ich habe wieder mal große Interesse an ihren Buch.